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17.06.2019

Wir haben Zukunft

Mit klarem Blick nach vorn in eine sich in allen wirtschaftlichen Strukturen wandelnden Zukunft präsentierte sich am Freitag, 14. Juni 2019, Europas umsatzstärkste Kooperation mittelständischer Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen.


Die diesjährige ordentliche Gesellschafterversammlung des deutschen Branchenprimus fand im Kölner Gürzenich statt, der „Guten Stube“ der rheinischen Karnevalsmetropole, die vielen TV-Zuschauern aus zahlreichen Sitzungen der 5. Jahreszeit bekannt ist. Für die EUROBAUSTOFF bildeten die Räumlichkeiten einen würdigen, architektonischen Rahmen für ihre Gesellschafterversammlung 2019.



Traditionell eröffnete Boy Meesenburg, Aufsichtsrats-Vorsitzender der Kooperation, mit einem für ihn klassisch-norddeutschen „Moin!“ die Versammlung. Mehr als 400 Vertreter aus den derzeit 475 Gesellschafterhäusern waren nach Köln gekommen. Damit waren mehr als 91 % der stimmberechtigten Gesellschafter vertreten.

Der Vormittag gehörte wie in den Jahren zuvor der Kooperations-Geschäftsführung. Jörg Hoffmann legte seinen ausführlichen Geschäftsbericht 2018 vor und gab bereits eine Hochrechnung für das 1. Halbjahr 2019 ab. Demnach kann mit einer Verbesserung des zentralfakturierten Einkaufsvolumens um 9 % gerechnet werden. Hartmut Möller thematisierte die aktuelle Situation der Baubranche, die Arbeit in den Warenbereichen, die Reaktionen aus der Lieferindustrie, das alltägliche Kräftemessen aller Beteiligten und die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer starken Fachhandels-Gemeinschaft. Er machte deutlich, welche Konsequenzen dies zukünftig im Einkauf haben wird und welche Folgen im Verhältnis zu gelisteten Lieferanten.

Dr. Eckard Kern als Vorsitzender der Geschäftsführung nahm die Zukunft des mittelständischen Baufachhandels ins Visier und zeigt Möglichkeiten der EUROBAUSTOFF Gesellschafter auf, die ihnen durch den Dienstleistungscampus geboten werden. Als Meilensteine 2018 nannte er unter anderem die Integration der österreichischen BEZ-/Holz+Co-Gesellschafter, die Projektgruppe Logistik, die Neuausrichtung der Infokom und den Aufbau des B2X-Master-Klon. Als permanente Herausforderung sieht er die Überwindung der Informationsbarrieren innerhalb der Gesamtkooperation. Kein Standort sei gleich strukturiert und erwarte deshalb eine angemessene Dienstleistung bei stets gleicher Qualität.

Nach der Mittagspause beeindruckten die Jungunternehmer mit ihren differenzierten Betrachtungen zur Zukunftsfähigkeit der Kooperation.


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