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16.10.2018

Holz verzeichnet stärksten Zuwachs

EUROBAUSTOFF meldet ein Plus von 4,16 % im 3. Quartal.


„Der moderne Baufachhandel sieht sich vielen neuen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und der Digitalisierung gegenüber. Diese Aufgaben binden viele Energien. Dennoch betreiben unsere EUROBAUSTOFF Fachhändler auch das operative Geschäft am PoS sehr erfolgreich“, zeigt sich der Vorsitzende der EUROBAUSTOFF Geschäftsführung, Dr. Eckard Kern, angesichts der jüngsten Quartalszahlen zufrieden. Ein Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung belegt: Gegenüber dem gleichen Zeitraum Januar bis September 2017 verzeichnet die EUROBAUSTOFF ein Umsatzplus von 4,16 %.
 
Der Weg dahin war allerdings nicht einfach:

  • Ausgereizte Handwerkerkapazitäten bremsen das Wachstum,
  • Fahrer- und Fachkräftemangel führen zu Engpässen in der Warenversorgung und
  • der extrem heiße Sommer und die Wasserknappheit machten einigen Gewerken schwer zu schaffen.

Einige Faktoren also, die für die unterjährigen Kapriolen in der Umsatzentwicklung verantwortlich sind. „Umso bemerkenswerter ist, dass unsere Fachhändler ihr Umsatzvolumen nicht nur halten, sondern bis Ende des 3. Quartals auch vergrößern konnten“, betont Dr. Kern.

Im Bereich Holz sind bei der EUROBAUSTOFF die größten Zuwächse zu verzeichnen. Hochwertige Ausstellungen und Montage-Service zahlen sich aus.

Holz und Bauelemente dicht gefolgt vom Tiefbau
Fakt ist unterm Strich bis Stand September der EUROBAUSTOFF: Im Bereich Holz sind die meisten Zuwächse zu verbuchen.  Der Fachbereich Holz ist von Januar bis September um insgesamt 14% gewachsen, zum Teil durch deutliche Preiserhöhungen in den Holzwerkstoffen. Stärkeres Wachstum verbuchen die Bad Nauheimer aus dem klassischen Baustoffhandel, der sich mehr und mehr mit dem Thema Holz beschäftigt und gerne die Beratungsleistung aus der Zentrale nutzt.
 
Segment Fenster und Türen zweistelliges Wachstum
Der Fachbereich Bauelemente ist um über 10 % gewachsen.
Trotz der veränderten Bauweise (weniger Steildächer als Flachdächer) blieb der Absatz im Bereich der Bodentreppen stabil. Das Volumen kommt verstärkt aus der Renovierung (Austausch). Der Umsatz im Segment Fenster und Haustüren ist sogar im zweistelligen Bereich gewachsen. Jene Fachhändler, die die Montage mit anbieten, haben hier entsprechende Erfolgszahlen vorzuweisen.

Bei den Innentüren liegt die Entwicklung – ohne die in diesem Segment besonders starken neuen Gesellschafter – im hohen einstelligen Bereich und ist damit leicht über dem Marktdurchschnitt anzusiedeln. Werden hier die Gesellschafterzugänge 2018 berücksichtigt, wächst der Umsatz sogar zweistellig.
Im Segment Stahl (Zargen, Garagen- und Industrietore, Rohrrahmenelemente) liegt die Entwicklung im mittleren einstelligen Bereich, ebenfalls eine etwas bessere Entwicklung als der Markttrend generell.

Tiefbauumsätze wachsen um 12 %
Zweitstärkste Zuwachsraten bei der Ware verzeichnet nach dem Fachbereich Holz der Tiefbau mit einem Plus von über 12 %: Weil der Rubel auf den Straßen dank gefüllter öffentlicher Kassen rollt, kommt es zu leidigen Staus. Auch im September lag Tiefbau 13 % über Vorjahr. Und der Bedarf ist weiterhin hoch, jedoch regional sehr unterschiedlich.

Allerdings spielen bei den starken Zuwächsen auch Preiserhöhungen eine Rolle. Bereinigt liegen die Zuwächse des Fachbereichs dann immer noch bei plus 8 %, die der Fachgruppe Tiefbau ebenfalls zweistellig im Plus. Die hohe Auftragslage bei den Unternehmen wird über 2018 hinausreichen, so dass der Tiefbau weiterhin schwarze Zahlen erwarten kann.

Einzelhandel über den Erwartungen mit plus 5, 21 %
Der Bereich Einzelhandel der EUROBAUSTOFF liegt mit 5,21 % über den Erwartungen (alle Zahlen kumuliert zum Vorjahr):
Überdurchschnittlich entwickelt sich der Sortimentsbereich Arbeitskleidung (+10,31 %) – unter anderem wegen der flächendeckenden Umsetzung der entsprechenden EUROBAUSTOFF-Konzepte. Im Detail ist hier die aktualisierte Warenpräsentation und Sortimentsauswahl Arbeitsschuhe zu nennen.

Auch die Produktpalette Holz Einzelhandel macht derzeit Freude: Mit 11,67 % bei Holz dekorativ und 11,54 % Zuwachs bei Holz im Garten zeigt sich die solide Sortimentsarbeit, die auf noch mehr Wertigkeit und Qualität z.B. bei Sichtschutz und Terrassenbelägen setzte.

Ebenfalls mit zweistelliger Zuwachsrate zum Vorjahr ist der Sortimentsbereich Saison erfolgreich, hier profitieren die EUROBAUSTOFF Fachhändler von der starken Nachfrage nach Accessoires und Dekoration im Indoor wie Outdoor Wohnbereich (13,97%).

Die klassischen Sortimente wie Werkzeug und Eisenwaren entwickeln sich ebenfalls mit einem guten Plus von 5,82 % (EW) und 5,42 % (WZ); dies ist bei der EUROBAUSTOFF stark Fachhandel getrieben.

Positive Galabau-Geschäfte trotz turbulenter Saison
Der Fachbereich Galabau blickt auf eine turbulente Saison mit Schnee im März und Sahara-Temperaturen im Sommer zurück. Allesamt Bedingungen, welche die Aktivitäten im Galabau bremsten. Die EUROBAUSTOFF Fachhändler erzielten dennoch ein positives Ergebnis von 6 %. Die Investitionen in attraktive Galabau-Ausstellungen und das hochwertige Magazin STEINTrends konnten das Privatkundengeschäft positiv beeinflussen. Für die verbleibenden Monate wird ebenfalls mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

Heißer Sommer strapaziert ausgereiztes Dachdecker-Gewerk
Geringe, aber stete Zuwächse – jeweils um die 3% - vermelden die umsatzstärksten Bereiche Trockenbau/Dämmstoffe (2,52), Hochbau (2,59%) und Dach&Fassade /Baumetalle (3,15%).

Dach&Fassade entwickelt sich mit 2,5 % kumuliert leicht im Plus, das Flachdach läuft tendenziell positiv, das Steildach ist weiter im Volumen rückläufig. Dies liegt vor allem an der bereits erwähnten veränderten Bauweise von Ein- bis Mehrfamilien-Häusern, die zunehmend in Flachdach-Bauweise ausgeführt werden.
Der heiße Sommer bedeutete besonders große Strapazen für das Dachdecker-Gewerk und hat ggf. zu einer Reduzierung der Produktivität geführt. Weiterhin sind die Verarbeiter-Kapazitäten begrenzt, so dass die hohe Auslastung bei den Dachdeckern ein größeres Wachstum verhindert.

Preisrückgänge bei Zink
Der Fachbereich Baumetalle liegt aktuell bei minus 3,06 % über alles. Im Bereich der Fertigware und Halbzeuge liegt die Entwicklung bei plus minus 0%. Dies ist sehr positiv, da zum einen der Steildachmarkt weiter rückläufig ist, aber auch weil, speziell im Bereich Zink, erhebliche Preisrückgänge im letzten Quartal zu verzeichnen waren. So ist die LME-Notierung im 3. Quartal um über 13 % gesunken. Alleine im September lag die durchschnittliche LME-Notierung bei über minus 20 %. Positiv hingegen ist das Geschäft mit Trapezblechen und Sandwichelementen. Hier liegt der Produktbereich bei plus 6,5 % über dem Vorjahr.

Wechselvoller Rohbau-Umsatz
Der Bereich Hochbau schloss per Ende September mit plus 2,59% zum Vorjahr ab. Im Monat September konnten die Sortimente Putze/WDVS, Bauchemie und Transportbeton nochmal leicht zulegen. Das Segment Rohbau erlebte ein sehr wechselvolles drittes Quartal: Ein hervorragender Juli und zwei wesentlich schwächere Folgemonate.

Fliesenfachhandel spürt verändertes Kundenverhalten
Die Stimmung im Bereich Fliese/Naturstein ist derzeit nur gedämpft euphorisch. Noch seien die EUROBAUSTOFF Gesellschafter mit der Entwicklung in den Anschlusshäusern zufrieden, die Erwartungen seien allerdings andere gewesen. Die Verleger seien sehr gut ausgelastet, aber das veränderte Kundenverhalten, die zunehmend auf andere Produkte ausweichen, lasse die Marktanteile schrumpfen. Groß ist offenbar der Preis- und Margendruck im Handel und in der Industrie.

Ausblick
Geschäftsführer Hartmut Möller, verantwortlich für alle Warenbereiche, rechnet mit einem guten Jahresendspurt: „Dafür sprechen sowohl die aktuell guten Witterungsverhältnisse als auch die hohen Auftragsbestände in fast allen Gewerken.“ Er verweist dabei auf Untersuchungen führender Konjunkturforschungsinstitute für das Bauwesen: „Demnach befindet sich die Auftragsreichweite auf einem Rekordniveau bis ins nächste Jahr. Und die sich kaum verändernden Baugenehmigungszahlen im Wohn- und Nichtwohnbau lassen zusätzlich eine günstige Geschäftsentwicklung für 2019 bei unseren Baufachhändlern erwarten.“


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