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Holzfaserdämmstoffe sind am Bau allgegenwärtig

Wer heute sein Haus dämmt, der schaut oft nicht mehr alleine darauf, dass der Dämmwert besonders hoch ist, sondern auch auf den ökologischen und wohngesunden Aspekt. Und Holz steht als Naturprodukt hier natürlich besonders hoch im Kurs.

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Meist kommen die Holzfaserdämmstoffe sogar ohne fremde Bindemittel aus. Im Nassverfahren werden die Holzfasern zunächst aufgeweicht und unter Hitze zum Abbinden gebracht. Beim anschließenden Trocknen sorgen die holzeigenen Bindekräfte für den notwendigen Zusammenhalt. Durch seine Poren und die geringe Wärmeleitfähigkeit ist Holz schon von Natur aus ein guter Wärmedämmstoff und trägt wie kein anderer Baustoff zu einem behaglichen Raumklima bei. Zu einem Holzfaserdämmstoff weiterverarbeitet, lässt sich die Wärmedämmfähigkeit weiter verbessern. Das liegt vor allem daran, dass der Luftanteil erhöht wird – und Luft ist bekanntlich ein schlechter Wärmeleiter. Durch die Porigkeit hat der Dämmstoff sogar eine sehr gute Schalldämmfähigkeit. Und im Sommer sorgen Holzfaserdämmstoffe als Wärmespeicherschicht für spürbar kühlere Raumtemperaturen und damit für mehr Behaglichkeit. Gerade unter dem Dach, das ja intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein kann, sind die Dämmstoffe daher bestens geeignet. In Sachen Brandschutz können für die Anwendungsbereiche Dach, Wand, Boden und Decke Feuerwiderstandsklassen bis F 90-AB erreicht werden, sie werden damit als feuerbeständig eingestuft.

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Vom Dach bis zum Boden können Holzfaserdämmstoffe für alle gängigen Dämmstoffeinsätze verwendet werden. Dafür stehen verschiedene Dämmstoffe von flexibel bis druckfest zur Verfügung. Flexible Wärmedämmstoffe aus Holzfasern werden zum Beispiel für die Gefachdämmung von Dach, Wand und Decke verwendet. Für die Zwischensparrendämmung eignet sich der flexible Dämmstoff also ebenso wie zur Dämmung von Fertighauswänden. Dazu wird er einfach zwischen die Sparren oder das Gefach geklemmt. Der Dämmstoff ist dabei mit einem kleinen Übermaß zuzuschneiden, welches von der Klemmweite abhängt und zwischen vier und zehn Millimeter beträgt. Flexible Holzfaserdämmstoffe gibt es in Stärken zwischen 40 und 240 mm.

Weniger auf Flexibilität und mehr auf Druckbelastbarkeit kommt es bei der Aufsparren- oder Flachdachdämmung an. Auch solche Platten gibt es aus Holzfasern. Diese Dämmung kann auch als Trittschalldämmung verwendet werden, wobei es auch noch spezielle tritt- und raumschalldämmende Unterlagen für die Verlegung unter Parkett oder Laminat gibt. Universelle Trittschalldämmplatten kommen aber auch unter hydraulisch gebundenen Estrichen, Trockenestrichen oder Verlegespanplatten bei Massiv- und Holzbalkendecken aller Art zum Einsatz.

Speziell für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) gibt es ebenfalls Holzfaserdämmplatten. Solche Dämmplatten sind so optimiert, dass sie verputzt werden können. Sie eignen sich für Außenwände aus Mauerwerk, können aber auch im Fachwerkbau sowie der Holztafel- und Massivholzbauweise verwendet werden. Die Feuerwiderstandsklasse für die Fassadenplatten beträgt im Massivbau bis F 180-AB und im Holzbau bis F 90-B. Auch für die raumseitige Dämmung von Außenwänden werden spezielle  Holzfaserdämmplatten produziert. Diese können auch mit einer mineralischen Funktionsschicht versehen sein. Der Transport von Wasserdampf wird somit bereits in der Dämmebene abgebremst. Zudem werden Feuchtespitzen in der Holzfaserplatte gepuffert und mit der Zeit wieder an die Raumluft abgegeben. Dadurch kann auf eine Dampfsperre verzichtet werden.

Insbesondere bei der nachträglichen Dämmung von Gebäuden mit denkmalgeschützter oder erhaltenswerter Fassade ist die Innendämmung eine häufig angewendete Alternative. Ein weiteres Einsatzgebiet von Holzfasern ist die Einblasdämmung. Hier werden Holzfasern in einen Hohlraum geblasen, so lassen sich zum Beispiel Holzbalkendecken dämmen.