Schade + Sohn mit neuer Niederlassung
Bad Nauheim, den 29.04.2010 - Der Baustoffgroßhandel Schade + Sohn in Wuppertal übernimmt zum 1. Mai 2010 Betriebsteile aus der Konkursmasse der in die Insolvenz gegangenen Baustoff Guth GmbH & Co. KG, Velbert. Das ehemalige hagebaucentrum wird zu einem Großteil in dem neu gegründeten Tochterunternehmen Guth Baustoffzentrum GmbH des Wuppertaler EUROBAUSTOFF Gesellschafters aufgehen. Der geschäftsführende Gesellschafter von Schade + Sohn wird in Personalunion auch die Geschicke des Velberter Unternehmens leiten.
Das Bauzentrum Guth hatte bereits zum Ende des vorigen Jahres Insolvenz angemeldet. Das traditionsreiche Unternehmen im Bergischen Land war über 80 Jahre am Standort aktiv und vor allem in den Sortimenten Hoch- und Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau, Fliesen und Bauelemente stark engagiert. Außerdem betrieb es einen Baufachmarkt und die Spezialabteilung Ofenhaus, die Kunden bei der Planung, Auswahl und dem Einbau von Kachelöfen, Kaminanlagen und Heizwänden half.
Nun hat Schade + Sohn die Baustoffhandlung einschließlich des Ofenhauses übernommen und in die Guth Baustoffzentrum GmbH eingebracht. Das neue Unternehmen dokumentiert derzeit einen Jahresumsatz von rund 15 Mio. EUR. 20 Mitarbeiter aus dem Insolvenzbetrieb werden gemeinsam mit Geschäftsführer Jürgen Gadder die neue Tochtergesellschaft wieder auf Zukunftskurs bringen.
Der EUROBAUSTOFF Gesellschafter Schade + Sohn betreibt jetzt mit Guth insgesamt sechs Standorte im Bergischen Land: Wuppertal (2), Schwelm, Solingen, Remscheid, Velbert. Mit diesem Schritt geht die Unternehmensgruppe jetzt auch Richtung Norden. „Einerseits festigen wir unsere eigenen Reihen“, so Jürgen Gadder, „andererseits ist diese Übernahme natürlich ein wichtiger Schritt bei unseren Expansionsbemühungen auch im Hinblick auf die nächste Generation.“
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