Eurobaustoff - Die Fachhndler: StartseiteZur Startseite

Fachhändler in Ihrer Nähe

Rohbau

Vom Keller bis zum Dach:
Fundament, Dach, Fassade & Mauerwerk

Innenausbau

Neubau und Modernisierung:
Bad, Dachausbau, Treppen, Türen & Fenster, Boden/Wand/Decke und mehr..

Außenbereich

Alles für Garten & Landschaft, Garage und Anbauten

Leichte Installationen

Sanitärinstallation

Standardmaße

Sanitärinstalla­tio­nen können mit den heutzutage erhältlichen Materialien leicht ausgeführt werden. Bei der In­stalla­tio­n sind die nachstehenden Standard­maße üblich und sollten nach Möglichkeit eingehalten werden.

Verlegen Sie Kalt- und Warmwasser­leitun­gen immer rechtwinklig zu Decken und Wänden. Auch sollten die Leitungen immer auf dem kürzesten Weg verlegt werden. An Tief- und Hochpunkten ist eine Entleermög­lich­keit bzw. eine Be- und Entlüftung einzubauen. Leitungsverbindungen werden erst nach einer Druckprüfung eingemauert, verputzt oder verkleidet. Beachten Sie in jedem Fall die Herstellerhinweise der verwendeten Materialien.

Wichtig:

Bevor Sie Repa­ra­turen oder sonstige Arbeiten am Wasserleitungssy­stem ausführen, muss die Wasser­zufuhr abgedreht werden. Absperr­ventile fest, aber nicht zu fest zu­drehen, da sie ja wieder geöffnet werden müssen. Entleerung nicht vergessen!

Anleitungen

Rohrstecksysteme

Rohrstecksysteme aus Kunststoff können schnell und problemlos montiert werden. Es stehen hierzu viele Systemteile für die unterschiedlichsten Installationsarbeiten zur Verfü­gung. Sie haben zudem den Vorteil, dass sie nicht rosten oder durch Kalkablagerungen zerstört werden.

Klemmringverbindungen bei Kupferrohren

Das Kupferrohr in einen Schraub­­­stock einspannen und mit dem Rohrabschneider in Kreisbewe­gungen abtrennen.
Mit dem Entgrater des Rohrab­schneiders das Rohr innen entgraten.
Verbindungsteil auseinanderschrauben.
Die Überwurfmutter und den Klemmring über das Kupferrohr schieben, Rohrende und Klemmring mit Dichtungspaste einstreichen und die Ver­bindung herstellen. Drehen Sie die Überwurfmuttern fest, aber nicht zu fest zu.

Verzinkte Stahlrohre verbinden

Durch das Addieren der Ge­win­delängen und der benötigte Rohrlänge erhält man die Ge­samt-Rohrlänge.
Die Gewinde werden mit Tef­lon-Dichtband entgegen der Gewinderichtung umwickelt. Ziehen Sie dabei das Dichtband fest an.
Das Rohr und den Fitting zuerst von Hand und dann mit der Rohrzange festziehen. Mit einer zweiten Rohr­zange das Rohr festhalten.

HT-Rohre kürzen und verbinden

HT-Rohre (graue Kunststoffrohre) sind hoch temperaturbeständig und dadurch für Abwasser bis 90 °C geeignet. Es sind zahlreiche Rohr­län­gen und passende Formstücke erhältlich. Abwas­serrohre sollten in Gebäuden ein Mindest­ge­fälle von 2 cm pro m Rohrlei­tung und ein Höchst­gefälle von 5 cm pro m Rohr­leitung haben. Sind die Rohrleitun­gen nicht mit Standardrohr­längen durchzuführen, werden die Rohre wie folgt ab­gelängt und verarbeitet.

Das abzulängende Rohr auf die leicht geöffneten Backen eines Schraubstockes legen, jedoch nicht fest einspannen. Nun mit einer feingezahnten Säge (Puk-Säge) mit einem rechtwinkligen Schnitt durchtrennen.
Den entstandenen Außen­grat mit einer Halbrundfeile glätten und dabei eine neue Fase anbringen, da die vorhandene Fase durch das Ablängen entfallen ist.
Mit einem scharfen Messer den Innengrat entfernen.
Mit einem Gleitmittel das Rohrende einstreichen.
Bei gleichzeitigen Links-Rechtsdrehungen das Rohr in das Verbindungsteil bis zum Anschlag einschieben.
Das Rohr über der Muffen­kan­te markieren und etwa 1 cm herausziehen. Bei Erwärmung kann sich das Rohr nun noch ausreichend dehnen.

Sicherheit

Metallene Rohre und Sanitärgegen­stände müssen über eine Potential­ausgleichsschiene geerdet werden. Der Potentialausgleich darf nur vom Elektriker ausgeführt werden.

Installationsmaterialien

Fittings

Die unten dargestellten Fittings dienen zum Verbinden von verzinktem Stahlrohr. Rohre aus anderen Materialien werden mit Fittings aus dem entsprechenden Material verbunden.

Geruchsverschlüsse

Der Geruchsverschluss (Siphon) hält bei jedem Wasserablauf eine be­stimmte Wassermenge (Sperr­was­ser) zurück. Dieses Wasser verhindert die Geräuschübertra­gung und schützt vor Gerüchen. Bei seltener Benutzung des Wasserablaufes kann das Wasser verdunsten. Nach­hilfe schafft das Auffüllen von Hand. Unterschiedliche Wasserablaufstellen erfordern oft auch unter­schiedliche Konstruktionen von Geruchsverschlüssen. Im Funktionsprinzip sind sie jedoch alle gleich.

Werkzeug

Rohrabschneider mit Entgrater
Zollstock
Bleistift
Halbrundfeile
Puk-Säge
Rohrzange