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Mauern von Trennwänden aus Porenbeton

Porenbeton ist ein Baustoff, der zum einen sehr leicht und zum anderen auch sehr einfach zu verarbeiten ist. So kann er zum Beispiel mit einer normalen Handsäge zugeschnitten werden. Dies alles macht Porenbeton zu einem idealen Baustoff für Heimwerker, falls dieser eine Trennwand errichten will.

Porenbeton gibt es in allen erdenklichen Formaten und so können die Wände in allen gängigen Stärken gemauert werden. Das Prinzip des Mauerns ist bei allen Steinformaten das gleiche. Und so ist es kein Problem, aus einem großen Raum durch Einziehen einer Porenbetonwand zwei kleine Räume zu machen.

Die neue Trennwand wird direkt auf dem Estrich hochgezogen. Alte Bodenbeläge wie Parkett oder Teppichboden müssen also zunächst einmal entfernt werden. Im Bereich der geplanten Wand ist der Boden mit einer Drahtbürste zu säubern und Kleberreste sind zu entfernen. Wer danach nicht so viel sauber machen möchte, kann rechts und links der Mauer die Randbereiche mit Papierbahnen abkleben. Anschließend wird der Estrich im Mauerbereich mit einer Haftbrücke bzw. einer Grundierung behandelt, um eine bessere Verbundfähigkeit zu erreichen. Nun kann mit dem Erstellen der Porenbetonmauer begonnen werden.

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Die erste Steinreihe wird in ein dickes Mörtelbett gesetzt. Dies geschieht, um Unebenheiten auszugleichen und damit man die Steine exakt ins Lot setzen kann. Es muss also zunächst einmal ein Reparaturmörtel in einem Kübel nach Packungsangaben angemischt werden. Anschließend trägt man den Mörtel auf die noch leicht feuchte Grundierung auf und zieht ihn mit der Kelle glatt. Der erste Stein wird gesetzt. Dazu den zuvor angemischten Porenbetonkleber mit einer Zahnkelle auf der Stirnseite auftragen. Die Steinunterseite ist zudem mit einem Quast vorzunässen. Nun den Stein ins Mörtelbett setzen und fest mit der beschichteten Seite an die Wand drücken. Mit der Wasserwaage wird der lot- und fluchtrechte Sitz des Steines überprüft. Durch leichte Schläge mit dem Gummihammer können Korrekturen vorgenommen werden.

Stein für Stein wird jetzt die erste Reihe gelegt und immer wieder die korrekte Lage überprüft. Bei den späteren Steinreihen sind wegen des dort verwendeten Dünnbettmörtels kaum noch Korrekturen möglich. Also muss bei der ersten Steinreihe mit besonderer Sorgfalt gearbeitet werden. Ab der zweiten Steinreihe werden bei jeder zweiten Reihe Maueranker an der alten Wand befestigt. Diese Maueranker verhindern einen Abriss der neuen Innenwand vom alten Mauerwerk. Ansonsten wären Risse im Putz später vorhersehbar. Der Maueranker wird also verankert und anschließend der erste Stein der zweiten Reihe gesetzt. Dazu wird zuvor der Kleber auf der unteren Steinreihe dünn aufgetragen und mit einem Zahnspachtel verkämmt. Nach dem Setzen des Steines kann der Maueranker umgebogen und in das Kleberbett gedrückt werden. Klar ist, dass die Wand im Verbund gemauert werden muss. Die zweite Reihe ist daher mit einem halben Stein zu beginnen.

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Im Bereich der Türen sind Stürze einbauen. Diese dienen der Lastverteilung und werden als vorgefertigte Porenbeton-Teile angeboten. Der Türsturz sollte rechts und links der Türöffnung etwa 25 cm ins Mauerwerk einbinden. Er muss daher in der entsprechenden Länge gewählt werden. Um eine solche Auflage zu gewährleisten, müssen die Porenbetonsteine im Bereich des Sturzes entsprechend zugeschnitten werden. Ist man an der Decke angekommen, muss die Anschlussfuge zur Decke nur noch mit Reparaturmörtel geschlossen werden und die Innenwand ist soweit fertig. Danach muss sie dann nur noch verputzt werden und sie ist bereit zum Tapezieren, Streichen oder Fliesen.