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Dämmung: Klug durchdacht – perfekt bedacht

Das Dach ist das wichtigste Bauteil des Hauses: Wenn hier etwas nicht stimmt, merken Sie dies sofort im gesamten Gebäude. Schon ein kleines Loch in der Dachhaut führt oft zu erheblichen Energieverlusten und einer deutlichen Reduzierung Ihres Wohnkomforts. Wichtig ist deshalb, dass alle Arbeiten am Dach mit größter Sorgfalt erfolgen.

Bei der Dachkonstruktion haben Sie die Wahl zwischen einem Steildach oder einem Flachdach. Bei einem geneigten Dach wird die Konstruktion vom Grundriss, der Dachform, der Dachneigung und einer evtl. Dachraumnutzung (Dachausbau) bestimmt. Die Dacheindeckungen sind vielfältig in Material und Form – Ihren Gestaltungsideen sind auch hier keine Grenzen gesetzt! Flachdächer werden für Dachneigungen ab 5° als belüftetes, zweischaliges Dach oder für Dachneigungen ab 2° als nicht belüftetes, einschaliges Dach ausgeführt. Zum einen ermöglicht ein Flachdach schier unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, erfordert aber auch sehr spezifische Anforderungen an Dämmung und Abdichtung.

Steildachdämmung

Die Wärmedämmung der Dachschräge sorgt für behagliches Wohnen unter dem Dach. Sie verhindert eine zu starke Aufheizung im Sommer und gewährleistet eine energiesparende und umweltschonende Beheizung im Winter. Durch die korrekte Anordnung und den fachgerechten Einbau der Dämmschicht werden Temperaturbelastungen und Kondenswasserbildung vermieden. Eine Dampfsperre regelt den Feuchtehaushalt der Konstruktion und stellt sicher, dass warme und feuchte Luft nicht in die Konstruktion strömen kann.

Möglichkeiten zur Ausführung der Dämmschicht:

  • als Aufsparrendämmung, über den Sparren
  • als Zwischensparrendämmung, zwischen den Sparren
  • als Untersparrendämmung, unter den Sparren
  • kombiniert auf und unter den Sparren bzw. zwischen und unter den Sparren.

Jedes Dach hat zwei Seiten

Die höherwertige Nutzung des Dachraums bedingt die Verlegung von speziellen Dachbahnen. Unterschieden wird dabei zwischen dem Innen- und dem Außenbereich: Eine raumseitig angeordnete Luft- und Dampfsperre (Klimamembran) verhindert, dass Raumluftfeuchte in die Dämmung eindringen kann. Eine luftdichte Verklebung der Bahn bewirkt dabei eine noch höhere Energieeinsparung. Von außen sorgt eine Unterdeck- oder Schalungsbahn dafür, dass Flugschnee oder Schlagregen die Dämmung nicht durchfeuchten können. Sowohl im Innen- wie im Außenbereich sollten Sie stets auf jedes Detail achten: Nur durch leistungsstarke Klebebänder und Kartuschenkleber werden die einzelnen Bahnen perfekt zusammengehalten bzw. mit dem Mauerwerk verbunden.

Feuchtigkeit – Gefahr für Substanz und Gesundheit

Bei Dachkonstruktionen gilt: Sie vermeiden Feuchteschäden am besten, indem Sie richtig dämmen und dadurch Taupunktunterschreitungen auf der Innenseite der Konstruktion einfach nicht zulassen. Denn Tauwasser schlägt sich überall da nieder, wo die Oberflächentemperatur wesentlich niedriger ist als die umgebende Luft.

Die Folge:

Schimmel und Kälte beeinträchtigen das Wohlbehagen und die Gesundheit der Bewohner. Wenn dennoch Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangt, muss sie einen Weg haben, über den sie entweichen kann. Dämmstoffe aus Mineral wolle tragen gleich zweifach zur Vermeidung von Feuchteschäden bei: Sie sind diffusionsoffen und erlauben der gedämmten Konstruktion so das Austrocknen. Die Dämmstoffe sollten in jedem Fall mit besonderer Sorgfalt verarbeitet werden, damit Schäden erst gar nicht entstehen und die maximale Schutz- und Energieeinsparwirkung erzielt werden kann.

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Konstruktionsaufbau eines Daches mit Niedrigenergiehaus-Niveau

  1. Gipskartonplatte, 12,5 mm
  2. Dämmung, 50 mm, zwischen Kanthölzern 60 x 60 mm
  3. Klimamembran
  4. Dämmung, 160 mm WLG 035
  5. Unterdeckbahn
  6. Konterlatte
  7. Traglattung mit Eindeckung