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Glassteine – ein Überblick

Früher hatten Glassteine ein eher langweiliges Image, diese Zeiten sind aber längst vorbei. Heute werden sie als Designelemente für Fassaden oder Trennwände, in der Küche, im Bad oder als Möbelelement verwendet.

Das liegt sicherlich auch daran, dass Glassteine mittlerweile in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich sind. So lassen sich zum Beispiel auch gebogene Wände herstellen. Zudem gibt es verschiedene Transparenz-Varianten. Bei Glassteinen handelt es sich in der Regel um Hohlglaskörper, wobei zwei Glaskörper miteinander verschmolzen werden. Die entstandene Verbindung ist genauso beanspruchbar, wie der Rest des Glassteins. Im Innern des Steins entsteht durch die Abkühlung nach dem Verschmelzen der beiden Glashälften ein Vakuum von etwa 70 Prozent. Es gibt aber auch Vollglasziegel, die durch und durch aus Glas sind. Neben den Steinen aus Glas gibt es mittlerweile auch welche aus Kunststoff. Diese lassen sich ganz einfach verlegen, so dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Verarbeitet werden Glassteine auf unterschiedliche Weise. Es gibt zum Beispiel Steine, die mit Mörtel aufgemauert werden. Bei ihnen werden meist zur Erhöhung der Stabilität Bewehrungsstäbe in die Fugen eingelegt. Im Handel sind jedoch auch mörtellose Systeme erhältlich, die insbesondere von Heimwerkern gerne genommen werden, da sie einfacher zu handhaben sind. So lassen sich dann zum Beispiel Raumteiler, Trennwände oder Podeste aus Glassteinen errichten. Weniger etwas für den Selbermacher, als vielmehr etwas für den Spezialisten sind ganze (tragende) Wände oder gar fast vollständige Gebäude aus Glassteinen. Solche Steine müssen natürlich eine sehr viel größere Widerstandsfähigkeit aufweisen.

In Sachen Wärmeschutz lassen sich Glassteine mit einem Zweischeiben-Isolierglas vergleichen. Ein direkter Wärmedurchgang ist durch die umlaufenden Stege und die Mörtelfugen möglich. Es gibt aber auch spezielle Energieglassteine, bei denen die Wärmedurchleitung nur halb so groß wie bei herkömmlichen Glassteinen ist. Solche Energieglassteine eignen sich daher insbesondere zur Fassadengestaltung. Glassteine haben eine hohe Lichtdurchlässigkeit von bis zu 80 Prozent, sofern das Licht senkrecht auftrifft. Bei eingefärbten Glassteinen ist die Durchlässigkeit nicht ganz so hoch, bei bronzefarbenen Steinen sinkt sie zum Beispiel auf unter 50 Prozent.

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In Bezug auf den Schallschutz lassen sich mit Glasbausteinen sehr gute Werte erzielen. Durch die hohe Glasmasse und den Zwischenraum besteht schon ein guter Schallschutz, der durch spezielle Steine noch verbessert werden kann. Mit ihnen lassen sich Schallschutzwerte von etwa 50 dB erreichen. So können Glassteine auch dort verwendet werden, wo es laut zugeht, wie zum Beispiel in Diskotheken oder in Fabrikhallen. Glasteinwände haben in der Regel eine Feuerwiderstandsfähigkeit der Klasse R 30. Es gibt aber auch spezielle Brandschutzsteine, mit denen die Anforderungsklassen F 30, F 60 oder F 90 erreicht werden. Zudem gibt es Glassteine mit einer hohen Widerstandsklasse, die an Geldautomaten oder in Haftanstalten verwendet werden.