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Der Ausweis für Ihr Haus!

In privaten Haushalten stellen die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten dar. Anders als bei vielen Haushaltsgeräten und Autos ist der Energiebedarf von Gebäuden allerdings für deren Nutzer meist eine unbekannte Größe. Der Energieausweis schafft hier Transparenz. Er zeigt auf, wie es um die energetische Qualität eines Gebäudes bestellt ist. Für Eigentümer (ob Selbstnutzer oder Vermieter), Käufer und Mieter ist der Energieausweis damit zukünftig ein wichtiges Informationsinstrument.

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Der Energieausweis gibt Empfehlungen, wie z. B. mit zusätzlicher Wärmedämmung, neuen Fenstern oder einer neuen Heizungsanlage kostengünstig und dauerhaft Energie eingespart werden kann. Er kann somit auch als Einstieg in die energetische Modernisierung eines Gebäudes gesehen werden.

Der Energieausweis muss zukünftig bei Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes potenziellen Käufern und Mietern auf Verlangen vorgelegt werden. So kann man sich bereits im Vorfeld einen Überblick über den Energiebedarf und die damit verbundenen Heizkosten verschaffen. Davon profitieren alle:

Vermieter und Verkäufer erhalten mit dem Energieausweis ein zusätzliches Marketinginstrument. Denn durch den ständigen Anstieg der „zweiten Miete” wird Energieeffizienz immer mehr zu einem eigenen Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt und zu einem wichtigen Kriterium für Kauf- und Mietentscheidungen. Je besser die Bewertung des Objekts, desto niedriger sind die zu erwartenden Heizkosten und desto attraktiver ist die Immobilie.

Als Energiefachberater im Baustoff-Fachhandel haben wir das Wissen und Know-How und beraten Sie vor Ort neutral und kompetent.

Mieter und Käufer können aus dem Energieausweis einfach ablesen, ob sie mit »hohen« oder »niedrigen« Energiekosten rechnen müssen. Wohnungen und Häuser können so bundesweit objektiv verglichen werden und der Energieausweis wird zur Entscheidungshilfe. Auch für Eigentümer, die ihre Immobilie selbst nutzen, lohnt sich der Energieausweis. Denn die enthaltenen Modernisierungstipps geben wertvolle Hinweise, wie energetische Schwachstellen beseitigt werden können und der Energiebedarf nachhaltig gesenkt werden kann.

So wissen Sie, mit welchen Investitionen Sie sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen, den Wert Ihres Gebäudes steigern und den Wohnkomfort erhöhen können. Davon profitieren Sie – egal, ob Sie später mal verkaufen oder ob Sie sich dauerhaft gegen steigende Energiekosten absichern wollen.

Der Energieausweis

Zentrales Element des Energieausweises ist ein grafisches Label, das die Energieeffizienz des Gebäudes im Vergleich zu anderen Gebäuden darstellt.

 

Durch die Farbskala ist die energetische Qualität eines Gebäudes auch für Laien auf einen Blick erkennbar: Je besser ein Gebäude ist, desto weiter links im grünen Bereich befindet sich der Pfeil auf der Skala.Grundsätzlich können Energieausweise entweder auf der Grundlage des errechneten Energiebedarfs oder des erfassten Energieverbrauchs erstellt werden.

 

Der Energieausweis ist 10 Jahre gültig. Das gilt auch für Energieausweise, die vor Inkrafttreten der novellierten Energiesparverordnung (EnEV) ausgestellt wurden.

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Der bedarfsorientierte Energieausweis

Der bedarfsorientierte Energieausweis fasst folgende Berechnungsergebnisse für Neubauten bzw. Altbauten zusammen:

  • Energieverluste über die Gebäudehülle
  • Energieverluste über die Anlagentechnik
  • Endenergiebedarf, nach Energieträgern
  • CO2-Emissionen

Der bedarfsorientierte Energieausweis ist seit dem 1. Juli 2008 schrittweise nach Gebäudeart und Alter bei jedem Besitzer- oder Nutzerwechsel eines Gebäudes verpflichtend:

  • für Wohngebäude, die bis Ende 1965 fertiggestellt wurden, gilt er seit dem 1. Juli 2008.
  • für Ein- bis Vierfamilienhäuser, die vor 1978 fertiggestellt wurden und die Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 nicht einhalten, gilt er seit dem 1. Oktober 2008.
  • für spätere errichtete Wohngebäude ist er seit dem 1. Januar 2009 Pflicht.
  • für Gebäudedenkmäler besteht keine Ausweispflicht.

Wird ein nicht vollständiger Energieausweis vorgelegt, kann es mit Bußgeldern von bis zu 15.000 Euro für den Eigentümer teuer werden. Fehlen zum Beispiel die Modernisierungsempfehlungen, ist der Ausweis ungültig.