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Rauchmelder: Der entscheidende Vorsprung

In Deutschland verlieren jährlich etwa 400 Menschen bei Bränden ihr Leben. Oft werden sie nachts im Schlaf vom Feuer überrascht. Weitaus gefährlicher als das Feuer ist allerdings der sich schnell in allen Räumen lautlos ausbreitende Rauch.

Er wird von den schlafenden Bewohnern nicht bemerkt und kann schon nach wenigen Minuten zu einer tödlichen Rauchvergiftung führen. Ein Rauchmelder erkennt die Gefahr und warnt frühzeitig. Das sichert den entscheidenden Vorsprung.

Trotzdem haben laut aktueller Studie nur rund 50 Prozent der deutschen Haushalte Rauchmelder installiert. Das verwundert, wo es doch in fast allen Bundesländern zwischenzeitlich eine gesetzliche Rauchmelder-Pflicht in Neubauten gibt. Auch für Bestandsbauten gilt bereits heute eine Nachrüstpflicht und zwar in Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Ab Jahresende 2015 tritt die Nachrüstpflicht in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Kraft, Nordrhein-Westfalen folgt am 31.12.2016, Bayern am 31.12.2017 und Thüringen am 31.12.2018. Im Saarland müssen Rauchmelder per Gesetz nur bei Neu- und Umbauten installiert werden, eine Nachrüstpflicht im Bestand gibt es dort bisher noch nicht. In Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es noch keine gesetzliche Pflicht zum Einbau. Auch hier ist aber mit entsprechenden Regelungen in den nächsten Jahren zu rechnen.

Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege dienen, müssen mit Rauchmeldern, auch Rauchwarnmelder genannt, als Mindestschutz ausgestattet werden. Bei mehrstöckigen Gebäuden muss ein Rauchmelder auf dem Flur eines jeden Stockwerks installiert werden. Rauchmelder reagieren wie eine Art künstliche Nase auf Verbrennungsprodukte. Sobald sich brandtypische Schwebstoffe in der Luft befinden, wird das Warnsignal ausgelöst und die Bewohner werden rechtzeitig aufgeweckt.

Rauchmelder einfach montieren und richtig platzieren

Rauchmelder lassen sich problemlos ohne großen Aufwand durch Kleben oder Schrauben installieren. Optimal ist die Anbringung mittig an der Decke. Als Mindestabstand zu Wänden oder Raumteilern sollten 50 Zentimeter eingehalten werden. An Dachschrägen dürfen die Geräte nicht am höchsten Punkt, sondern etwa 50 Zentimeter tiefer waagerecht montiert werden. Wichtig ist vor allem, dass sie keiner starken Zugluft ausgesetzt sind. Deshalb ist die Installation in der Nähe von Luftschächten oder Klimaanlagen tabu. Für den Einsatz im Kinderzimmer gibt es spezielle Rauchmelder, die von den Eltern besprochen werden können. Varianten für Gehörlose vibrieren oder senden Lichtblitze aus.

Beim Kauf auf Qualität achten

Nach DIN EN 14604 muss ein Rauchmelder bestimmte Mindestleistungsmerkmale erfüllen, wie beispielsweise die Mindeststärke des Alarmtons von 85 dB (A). Beim Kauf eines Rauchmelders sollte zusätzlich auf das VdS-Prüfzeichen geachtet werden. Alle mit diesem Gütesiegel ausgestatteten Rauchmelder beginnen bereits ab einem Prozent Rauchdichte Alarm zu schlagen. Wichtiges weiteres Kriterium ist die Langlebigkeit der Batterie, die bei sehr guten Geräten bis zu zehn Jahren beträgt. Eine fachkundige Beratung zu Rauchmeldern sowie geprüfte Markenprodukte erhalten Mieter und Vermieter im EUROBAUSTOFF Fachhandel vor Ort.

Quelle: EUROBAUSTOFF; Bild: Energie-Fachberater.de