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Wenn das Bad in die Jahre gekommen ist

War das Badezimmer früher lediglich der Raum, in dem man sich gereinigt hat, so hat sich das heutzutage enorm gewandelt. Natürlich geht es immer noch um die körperliche Hygiene, aber auch um das Wohlfühlen und Entspannen. An ein Bad werden also ganz andere Forderungen gestellt, als noch vor dreißig oder vierzig Jahren.

Und da es tatsächlich noch viele Badezimmer gibt, die solch ein Alter erreichen, besteht vielerorts dringender Handlungsbedarf. Eine Badsanierung wäre also fällig. Und da der normale Hausbesitzer dies nicht täglich macht, ist eine sorgfältige Planung umso wichtiger. Zunächst gilt es zu überlegen, was eigentlich gewünscht ist. Soll das neue Badezimmer eine Wellnessoase mit Whirlpool und Dampfsauna werden oder wird es das neue Kinderbad? Sind die Kinder schon längst aus dem Haus und das tägliche Leben wird immer beschwerlicher, kann ein barrierefreies Bad die Lösung sein. Und man sollte bedenken, dass jeden früher oder später ein Alterszipperlein trifft. Dann lieber die bodengleiche Dusche schon jetzt einbauen, damit in ein paar Jahren nicht wieder eine große Sanierung stattfinden muss.

Zu einer sorgfältigen Planung gehört auch, dass man sich zuvor einmal alles aufzeichnet. Wo z.B. die Wanne oder die Dusche hin soll, aber auch wo sich Fenster, Türen, oder Anschlüsse befinden. Wem die Skizze mit der Hand nicht so zusagt, der kann auch eines der zahlreichen Software-Programme zur Badplanung zu Hilfe nehmen. Hier kann man dann die Einrichtungsgegenstände munter hin- und herschieben, bis sie schließlich ihren Platz gefunden haben. Schwierig ist es häufig, das richtige Gleichgewicht zwischen Zweckmäßigkeit und Wohlfühlatmosphäre zu finden. Einerseits soll alles seine Funktion erfüllen, anderseits soll das Bad auch zum geruhsamen Verweilen einladen. Was nützen zum Beispiel die schönsten Bodenfliesen, wenn diese sich bei leichtester Feuchtigkeit in eine Rutschbahn verwandeln. Bei den Fliesen ist außerdem zu beachten, dass manche Muster und Farben heute durchaus modern und aktuell sind. Doch bis zur nächsten Badsanierung können eben auch wieder dreißig bis vierzig Jahre ins Land ziehen. Da greift man dann doch besser zu Fliesendekoren, die eine längere Halbwertszeit besitzen.

Auch beim Rest der Badeinrichtung gilt es genau zu überlegen, was sinnvoll ist und was nicht. Die Auswahl an Badewannen ist zum Beispiel riesengroß. Da gibt es die freistehenden Wannen, die in jedem Bad zum Mittelpunkt werden. Es gibt aber auch die Eckwannen oder Einbauwannen in den verschiedensten Formen. Von oval über rund bis hin zum Rechteck und Vieleck gibt es alles, was aus einem Bad ein Traumbad macht. Bei den Duschwannen gilt es zu überlegen, ob es eine hohe, flache oder superflache Wanne sein soll. Auch diese gibt es in den verschiedensten Formen von rund bis eckig. Dann braucht es zur Duschwanne noch die passende Duschkabine. Die gibt es aus Kunststoff oder Sicherheitsglas und in verschiedenen Farben oder Mustern. Und natürlich auch glasklar. Auch bei den Waschtischen hat der Badsanierer die Qual der Wahl. Er kann zum Beispiel zum althergebrachten wandhängenden Waschtisch greifen. Aber auch Aufsatzwaschtische aus Glas, Edelstahl, Kunst- oder Naturstein und Porzellan haben ihren Reiz.

Beim WC wird grundsätzlich zwischen stehenden und wandhängenden Modellen unterschieden. Zudem gibt es noch Flachspülbecken und Tiefspülbecken. Der Spülkasten kann entweder in eine Vorwandinstallation integriert werden oder er wird so wie früher an die Wand gehängt. Bei den Armaturen sieht es ähnlich aus, hier unterscheidet man zwischen Unterputz- und Aufputzarmaturen. Auch hier muss der Hausherr vor Beginn der Sanierung entscheiden, welche der beiden Methoden zum Einsatz kommt. Badmöbel gehören ebenfalls in jedes Badezimmer. Die Hänge-, Hoch- und Unterschränke gibt es aus Holz, Kunststoff, Metall oder Glas. Von einer Fußbodenheizung träumen viele Badbesitzer. Hier muss zwischen Elektro- und Warmwassersystem unterschieden werden. Als Alternative oder Zusatzheizung stehen aber auch Wandheizungen, Radiatoren, Konvektoren oder spezielle Bad-Heizkörper zur Auswahl. Das i-Tüpfelchen auf jede Badausstattung sind die Accessoires. Bei der Auswahl der passenden Seifenablagen, Handtuchhaken und Co. zeigen Frauen in der Regel das bessere Gespür, weshalb man dies unbedingt ihnen überlassen sollte.

Nach der Planung steht das Entfernen des alten Bades an. Armaturen, Wanne, WC, Waschtische und Fliesen verschwinden in einem großen Container. Gegebenenfalls müssen noch alte Leitungen, die Deckenverkleidung und die Türzarge entfernt werden. Nun sieht das Bad im Prinzip wieder wie ein Rohbau aus und muss entsprechend komplett neu aufgebaut werden. Zunächst gilt es, Ausbrüche zuzuspachteln und Unebenheiten auszugleichen. Vielleicht wird auch ein neuer Estrich notwendig. Anschließend kann mit der Montage des neuen Bades begonnen werden. Zunächst kommt die Vorwandinstallation an die Wand. Hinter ihr verschwinden alle neu zu verlegenden Elektro- und Wasserleitungen, aber auch der Spülkasten. Eventuell werden Abmauerungen für die Saniblöcke notwendig, es sind also auch Maurerfähigkeiten gefragt. Jetzt kann mit der Verlegung des Marmors oder von Fliesen begonnen werden. Zuvor muss der Untergrund noch abgedichtet werden. Soll die Decke verkleidet werden, wäre nun der richtige Zeitpunkt, dies in Angriff zu nehmen. Nun können Waschtische, WC, Wanne und Dusche angeschlossen werden. Langsam nimmt das neue Bad Gestalt an. Abschließend werden Lampen und Spiegel montiert, die Accessoires kommen an ihren Platz und schon kann das Badevergnügen beginnen.