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DIY - Tipps & Tricks rund um Türen & Fenster

Ideengalerien zum Thema Türen & Fenster

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Planung

Planung ist das A und O. Bevor Ihre Wunschtür bestellt und gefertigt werden kann, muss ganz genau Maß genommen werden. Unumgänglich ist dabei die Messung der Maueröffnungsbreite und -höhe sowie die Bestimmung der Mauerwandstärke einschließlich Putz, Fliesen usw. Diese Angaben sind maßgeblich für die Ermittlung der Türblatt- und Zargenabmessungen. Anhand der nebenstehenden Tabelle können Sie den Maueröffnungsmaßen die richtigen Bestellmaße für Ihre neue Tür zuordnen.

Anschlagrichtung

Achten Sie bei der Lage der Türen auf die Anschlag- richtung. In der Regel wird die Anschlagrichtung so gewählt, dass der Raum beim Öffnen der Tür eingesehen und ungehindert betreten werden kann. Um Stellfläche nicht zu verlieren, ordnen Sie Türen nach Möglichkeit nicht direkt neben einer Wand an.

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Sind die Bänder der geschlossenen Tür linker Hand zu sehen, ist die Tür DIN links angeschlagen.
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Sind die Bänder der geschlossenen Tür rechter Hand zu sehen, ist die Tür DIN rechts angeschlagen

Beanspruchungsstufen und Klimaklassen

Innentüren werden nach Klimaklassen und mechanischen Beanspruchungsstufen klassifiziert. Aus der Kombination beider Kriterien kann für den jeweiligen Einsatzbereich die optimale Zuordnung der verschiedenen Türkonstruktionen ermittelt werden. Eine Tür wird unter Umständen Bereichen mit unterschiedlichen Temperatur- und Feuchtebedingungen ausgesetzt. Wenn die Tür dieser Klimabelastung nicht standhält, kann es zu Verformungen der Tür kommen.

Klimabelastungsstufen

Klimabelastungsstufe I Klimabelastungsstufe II Klimabelastungsstufe III
normale Klima-Belastung geeignet für Innentüren (warme Seite: 25 °C, 40 % Luftfeuchte; kalte Seite: 18 °C, 60 % Luftfeuchte) mittlere Klima-Belastung geeignet für Wohnungsabschlusstüren, Türen zu nicht ausgebauten Dachgeschossen sowie Kellerabgangstüren (warme Seite: 25 °C, 40 % Luftfeuchte; kalte Seite: 13 °C, 70 % Luftfeuchte) hohe Klima-Belastung geeignet für Wohnungsabschlusstüren, Türen zu nicht ausgebauten Dachgeschossen sowie Kellerabgangstüren (warme Seite: 25 °C, 40 % Luftfeuchte; kalte Seite: 3 °C, 85 % Luftfeuchte)

Mechanische Beanspruchungsstufen

mechanische Beanspruchungsstufe N mechanische Beanspruchungsstufe M mechanische
Beanspruchungsstufe S
normale Beanspruchung geeignet für Innentüren, einschließlich Bad und WC, Küche, Kellerabgangstüren sowie Türen zu nicht ausgebauten Dachgeschossen mittlere Beanspruchung geeignet für Wohnungsabschluss-Türen in Mehrfamilienhäusern sowie Innentüren in gewerblichen Gebäuden starke Beanspruchung geeignet für Wohnungsabschluss-Türen mit erhöhtem Schall- und Einbruchsschutz sowie für Innentüren in Schulen und öffentlichen Verwaltungsgebäuden

Brandschutz

Denken Sie bei der Auswahl der Türen auch an die Anforderungen an den Brandschutz. Bauteile werden allgemein in Baustoff- und Feuerwiderstandsklassen eingeteilt. Für besonders hohe Brandschutzanforderungen gibt es Brandschutztüren. In Brandschutztüren sind nur »F«-Gläser zulässig!

Brandschutzglas Eigenschaften
G-Gläser Verhindern den Durchgang von Flammen, verhindern jedoch nicht den Durchgang der Strahlungswärme und sind somit wärmestrahlungsdurchlässig!
F-Gläser Verhindern den Durchgang von Flam-men und verhindern den Durchgang der Strahlungswärme und sind somit wärmestrahlungsundurchlässig!

Türfußpunkt

Der Fußpunkt einer Tür kann entweder mit Anschlag, also einer Türschwelle, oder ohne Anschlag ausgeführt werden. Bei der Auswahl sollten Sie bedenken, dass eine Türschwelle eine Stolperstelle bildet und den Einsatz von Reinigungsgeräten oder Rollstühlen behindert. In jedem Fall ist die untere Türkonstruktion aber maßgebend für Schall- und Wärmeschutz sowie die Vermeidung von Zugerscheinungen. Zusätzliche Dichtungsschienen, z. B. aus Gummi oder Kunststoff, bringen Abhilfe bei undichten Türen.