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Ideengalerien zum Thema Bad & Fliese

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Wand & Boden

Dank moderner Baustoffe und -systeme gelingt Ihnen Ihr Projekt auch in Eigenarbeit. Um die Sanierungszeit auf ein Minimum zu beschränken, empfiehlt es sich, Fliese auf Fliese zu kleben. Voraussetzung: der Untergrund muss fest und stabil sitzen, sauber und trocken sein. Unebenheiten, Löcher oder Risse müssen Sie ausgleichen.

Wände abdichten

Wird nicht „Fliese auf Fliese“ gearbeitet, müssen Sie zuerst eine Abdichtungsschicht unter dem Fliesenbelag anbringen. Keramische Fliesen sind zwar weitestgehend wasserdicht, aber durch die Verfugung kann Wasser in den Untergrund eindringen und Schäden verursachen. So gehen Sie dabei vor:

Einbettung der Dichtungsmasse an der Ecke©
Verstreichen der Dichtungsmasse bei Wasseranschlüssen©
Ecken und Fugen mit Dichtband abdichten. Flüssigbeschichtung und Dichtband auf den grundierten Untergrund auftragen und am Geweberand mit Pinsel oder Spatel in die Dichtungsmasse einbetten. Bei Rohrdurchführungen ebenfalls Flächendichtmittel auftragen.
Dichtmanschetten bei Rohrverlängerungen©
Gewebebänder in die Abdichtungsschicht einbetten©
Dichtmanschetten über die Rohrverlängerungen ziehen und die Geweberänder in die Abdichtungsschicht einbetten.
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Dann die Fläche durch satten Auftrag von Flächendichtmittel abdichten.
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Nach ca. 2 Stunden zweite Schicht auftragen, nach ca. 3 - 5 Stunden können Sie die Fliesen auf flexiblem Dünnbettmörtel verlegen.

Die Kunst der Fuge(n)

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Denkbar einfach die abschließende Verfugung der Fliesenwand. Die mit Wasser angerührte Fugenmasse wird mit einer Fugscheibe oder einem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt. Nach dem Ansteifen der Fugenmasse wird der Fliesenbelag mit Schwammbrett oder Handschwamm vorgewaschen. Danach wird der Fliesenbelag mit dem gesäuberten Schwammbrett diagonal sauber gewaschen, ohne die Fugen auszuwaschen. Nachfolgend die Wand reinigen und mit einem trockenen Tuch abreiben. Die Eck- und Anschlussbereiche werden elastisch ausgespritzt, um Dehnungen zu überbrücken.

Verfugen der Fliesen durch verteilen Fugenmasse©
Säuberung der Fliesen durch Abwischen des Fugenmörtels©
Reinigung des Fliesen mit einem Schwammbrett©
Trockenreiben der Fliesen mit einem Tuch©
Ausspritzen der Eck- und Anschlussbereiche©
Glätten und Abstreifen der elastischen Auspritzung©

Wände verfliesen

Flieseneinteilung mit Wasserwaage und Richtlatte©
Auf dem bereits grundierten Untergrund wird mit Wasserwaage, Richtlatte und gegebenenfalls Senklot die Einteilung der Fliesen vorgenommen.
Mörtel anrühren mit einem Rührquirl©
Sauberes Wasser wird vorgegeben, das Trockenpulver zudosiert und mit dem Rührquirl zu einem sämigen, knollenfreien Mörtel angemischt. Nach einer Reifezeit von 3 – 5 Minuten wird nochmals durchgerührt.
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Mit der Glättkelle wird zuerst unter kräftigem Druck eine dünne Kontaktschicht auf den Untergrund aufgezogen.
Aufspachteln des Fliesenklebers an die Wand©
Danach wird der Fliesenkleber aufgespachtelt und anschließend mit der Zahnkelle durchgekämmt. Nicht mehr als ca. 1,5 m2 vorbereiten.
Verlegung der Wandfliesen auf dem Fliesenkleber©
Die Fliesen werden an der benachbarten Fliese angelegt, von dieser unter Druck weggeschoben und justiert. Dadurch wird das Hochquellen des Fliesenklebers in der Fuge vermieden.
Auskratzen der Fliesenfugen vor der Aushärtung des Fliesenklebers©
Vor der endgültigen Aushärtung des Fliesenklebers werden die Fugen ausgekratzt, um das spätere Verfugen einwandfrei zu ermöglichen.

Fertigelemente

Trägerelemente aus Hartschaum, gerade und für Ecken©
Trägerelemente aus Hartschaum, gebogen©

Trägerelemente aus Hartschaum eignen sich optimal zur Vorbereitung und zum einfachen Ausgleich von Untergründen vor der Verfliesung. Sie lassen sich problemlos zuschneiden und bearbeiten, sind für innen und außen geeignet, für Boden, Wand und Decke, auch für kritische Untergründe. Ihre vielen Formen und Abmessungen erlauben individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Winkelelemente für Ecken und zur Verkleidung von Rohren ermöglichen passgenaues Arbeiten. Ergebnis: belegereife Untergründe in kürzester Zeit.


Boden

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Ihr Traum vom Wellness-Bad wird vielleicht schneller und preisgünstiger wahr, als Sie denken. Angefangen bei der professionellen „Arbeit am Boden“. Moderne Baustoffe machen´s möglich. Sie sind ergiebig und daher preiswert, lassen sich schnell und sauber verarbeiten und kommen mit minimalen Trocknungszeiten aus. Wichtiges Thema beim Badboden: Ebenheit, Rissfreiheit, Dichtigkeit und Belastbarkeit.

Estriche

Moderne Estrich-Systeme bilden die Grundlage zur Herstellung schnell nutzbarer und verlegereifer Zementestriche auf Dämmschichten, Trennschichten und im Verbund.

Schüttungen

Eine Kombination aus Leichtschüttung als Bindemittel und Leichtfüllstoff eignet sich zum Ausgleichen von Unebenheiten, zum Verfüllen von Hohlräumen und Löchern und zur Herstellung gebundener Ausgleichsschichten.

Spachtelmassen

Unebene Bodenflächen werden mit selbstnivellierenden Spachtelmassen ausgeglichen. Faserarmierte Spezial-Bodenspachtelmassen werden eingesetzt , um problematische Alt-Untergründe zu sanieren: Holzdielen-, Spanplattenböden, Trockenestriche oder Untergründe mit alten Klebstoffresten.

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Fließspachtelmassen auf den vorbehandelten Untergrund ausgießen.
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Mit einer Glättkelle verteilen, bevor die Masse selbstständig zu einer ebenen Fläche verläuft.

Grundierungen

Auch hier hat die Industrie zeit- und kostensparende Baustoffe entwickelt. Multifunktionsgrundierungen stellen Haftbrücken für saugende und dichte Untergründe her und eignen sich ideal zur Aufnahme von Fliesenklebern, Boden- und Wandspachtelmassen.