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Garage oder Carport – das ist die Frage

Bis etwa 1925 dachte kein  Mensch daran, neben sein Haus eine Garage zu setzen. Es gab zwar Autos, aber wer konnte sich eines leisten? Großbürgerliche Villen hatten immerhin im hinteren Teil des Grundstücks eine Remise, in der die Kutsche stand und später dann das Auto.

Heute kann sich fast jedermann ein Auto leisten, aber viele Familien haben drei Autos, aber nur eine Garage. Wohin mit den beiden anderen? Auf die Straße, in eine weitere Garage oder unter einen Carport? Das ist die Frage, sofern das Grundstück so geschnitten ist, dass man das eine oder das andere errichten kann.

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Die beiden Fotos zeigen, wie (linkes Bild) zwei Fertiggaragen auf ein breites Grundstück gesetzt wurden. Der Hausbesitzer kann immerhin zwei Pkws wetter- und winterfest unterstellen, optisch sind Fertiggaragen dieser Einheitsbauweise aber kein Lichtblick. Auf dem Fotos rechts sieht man, dass es anders geht, wenn das Grundstück es zulässt, und dass man sogar zusätzlichen Wohnraum gewinnen kann. Und auf der Auffahrt ist auch noch genügend Parkfläche für zwei weitere Pkws. Diese Familie wird also nicht eine Wohnstraße so einengen, dass die Feuerwehr Mühe hat, sich an den rechts und links parkenden Wagen vorbei zu schlängeln.

Ob Garage oder Carport – nichts darf errichtet werden ohne Bauanzeige, möglicherweise sogar ohne Baugenehmigung. Ist das Grundstück breit oder tief genug und hat die Baubehörde keine Einwände, steht der Hausbesitzer vor der Entscheidung: Garage oder Carport? Was die Optik betrifft, kann ein Carport
schicker und „leichter“ aussehen, als eine Garage. Der Doppel-Carport
hier auf dem Foto wurde zur Straße und zum Nachbarn hin mit einer Taxushecke abgepflanzt. Die schützt relativ gut vor Schneeverwehungen und Schlagregen, der sich im Winter dann auch als Eispanzer auf den Glasscheiben des Wagens wieder findet. Damit ist schon ein Nachteil des Carports genannt. Er schützt vor Sonnenstrahlen und Hagel, aber nur bedingt vor Schneetreiben und vom Wind herein geblasenen Regen. Und wenn es draußen eisig kalt ist, dann ist es auch im PKW unter dem Dach eines Carports eisig kalt. Kann man den Carport auf der dem Wind entgegen gesetzten Seite des Hauses anbauen, werden die geschilderten Nachteile stark gemildert. Die sog. Anbau-Carports sind auch hinsichtlich ihrer Stabilität das Schlechteste nicht

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In freistehenden Garagen ist es bei Eiseskälte auch nicht viel wärmer, als unter einem Carport. Garagen werden eben ohne Wärmedämmung errichtet. So oder so steigt der Fahrer also in einen ausgekühlten PKW. Ganz anders sieht die Sache aus,
wenn die Garage in den Baukörper integriert ist (siehe Foto). Erhält die Garage dann auch ein wärmegedämmtes Tor, kann der Fahrer seinen Wagen starten, ohne gefütterte Handschuhe anziehen zu müssen. Eine übliche Variante, die Garage in einen Hausbau zu integrieren, bietet das sog. Schleppdach, wie es sich bei den Bauernhäusern aus dem Schwarzwald seit Jahrhunderten bewährt hat.

Kann der Bauherr oder Hausbesitzer Garage oder Carport selbst
errichten? Beim Carport, den der Fachhandel immer als Bausatz anbietet, ist die Frage eindeutig mit “Ja“ zu beantworten. Die Balken und die Dachkonstruktion fügen sich fast wie von selbst zusammen. Und ein Punktfundament anzulegen, ist das Schwierigste nicht. Bei individuell gemauerten Garagen sieht die Sache schon etwas anders aus. Ein Ringfundament plus Bodenplatte muss betoniert werden. Und es muss auch exakt gemauert werden, sofern Sünden beim Mauern nicht hinter Putz oder Holzlatten verborgen werden sollen. Bei Fertiggaragen liefern die Hersteller genaue Baupläne, wie das Fundament angelegt werden muss. Üblich sind auch hier – wie bei den Carports – die Punktfundamente.